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Wie geht es unseren Kindern in dieser Zeit?

Wie geht es unseren Kindern in dieser Zeit?

Ich muss sagen, ich bin ziemlich irritiert vom Umgang mit dem Thema Kinderbetreuung in Corona-Zeiten. Mein Eindruck ist, die größte Sorge ist die, wie die Schulkinder nur den ganzen Lernstoff jemals wieder aufholen sollen. Mir kommt das so vor, als ginge das Schiff unter und man kann nicht davon ablassen, weiter das Silberbesteck im Schrank in der Schiffskantine zu polieren.

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Sprich mit mir – wie unsere Kinder ehrlicher zu uns sein können

Sprich mit mir – wie unsere Kinder ehrlicher zu uns sein können

Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es gleichzeitig die größte Herausforderung und von größter Bedeutung, in Beziehung zu unseren Kindern zu bleiben. Schule und Kita haben geschlossen, wir jonglieren zwischen Job und Kindern, einige von uns geraten in ernsthafte finanzielle Nöte, wir machen uns Sorgen über die eigene Gesundheit und die von Familienmitgliedern, manche fühlen sich sozial vereinsamt, überfordert und am Limit. Kinder haben unglaublich starke Gefühlsantennen und nehmen all diese Gefühle an uns wahr, ohne dass sie ihre eigenen Gefühle adäquat in Worte fassen, begreifen und einordnen können.

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Sprich mit mir – warum wir ehrlicher zu unseren Kindern sein sollten

Sprich mit mir – warum wir ehrlicher zu unseren Kindern sein sollten

Mir fällt in letzter Zeit auf, dass ich von meinen Kindern immer wieder will, dass sie etwas Bestimmtes tun oder nicht tun, ohne dass ich wirklich ganz ehrlich sage, warum ich das will. Wie ich mich also fühle und was ich brauche. In meinen Workshops nenne ich das „Primärgefühl identifizieren“. Wenn ich selbst nicht genau weiß, warum ich etwas will oder nicht will, dann ist die Botschaft, die ich sende, diffus und kommt nicht beim Kind an.

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Wie unsere Kinder zu freien Menschen werden – von „Marionettenspielern“ und „Tyrannen-Kindern“ (Vortrag BAGE Fachtagung)

Wie unsere Kinder zu freien Menschen werden – von „Marionettenspielern“ und „Tyrannen-Kindern“ (Vortrag BAGE Fachtagung)

Ich bin der Überzeugung, dass wir ohne Selbstreflexion über die eigene Sozialisierung und unser heute daraus resultierendes Handeln, es viel schwerer haben, denen uns anvertrauten Kinder ihren Weg in die Freiheit zu ermöglichen. Und je nachdem, wie wir aufgewachsen sind, ist das schwieriger oder einfacher.

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Unsere Kinder bedingungslos lieben

Unsere Kinder bedingungslos lieben

Vor ein paar Wochen habe ich einen Artikel des Hirnforschers Gerald Hüther gelesen, der mich nicht mehr loslässt. Einerseits löst das, was er schreibt in mir einen großen Schmerz aus und andererseits bestärkt es mich auf meinem Weg, für dieses Thema einzutreten und als Mutter selbst zu wachsen. In dem Artikel geht es um die bedingungslose Liebe zu unserem Kind.

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Danke Jesper Juul

Danke Jesper Juul

Der Familientherapeut Jesper Juul ist am Donnerstag gestorben. Er hat mich maßgeblich inspiriert als Mutter, in meiner Arbeit mit Kindern und einfach als Mensch.

Wenn ich an meine eigenen Grenzen komme mit meinen Kindern, muss ich immer an die drei Ratschläge denken, die er in seiner Beratung auf Spiegel online einer verzweifelten Mutter gegeben hat, deren jugendlicher Sohn seine Zeit nur noch vor den Medien verbracht hat.

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Mein Weg mit meinem wütenden Kind

Mein Weg mit meinem wütenden Kind

„Lead fearlessly, love hard“ (Linda Cliatt-Wayman)

Mein Sohn (5 Jahre) ist sehr oft sehr wütend – eigentlich schon immer. Wenn etwas anders läuft, als er es will, dann flippt er aus: er weint, schreit, schlägt, wirft Gegenstände, gerne auch mal die Küchenstühle. Er lässt sich nicht beruhigen und er richtet seine Wut dann gegen mich.

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Perspektivwechsel – Warum mein Kind nach der Kita nicht kooperieren kann

Perspektivwechsel – Warum mein Kind nach der Kita nicht kooperieren kann

Ihr kennt sicher alle dieses berühmte Bild, das je nachdem wie wir draufschauen zwei verschiedene Motive zeigt: Entweder eine alte Frau mit Warze auf der Nase oder eine junge Frau, die nach hinten blickt. Man nennt diese Art der optischen Täuschung auch Vexierbild. Die visuelle Information ist nicht eindeutig. Das Bild lässt zwei Sichtweisen zu. Einige Menschen haben Probleme, das jeweils andere Motiv zu erkennen. Die einen sehen nur die alte Frau, die anderen sehen nur die junge Frau.

Mich erinnert diese einseitige Sichtweise an unsere Gesellschaft, in der die Perspektive der Erwachsenen meist ziemlich eindeutig über die der Kinder gestellt wird. Es wird erwartet, dass Kinder sich permanent an die Erwachsenen-Welt anpassen.

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Was soll aus meinem Kind nur werden?

Was soll aus meinem Kind nur werden?

Vorletzte Woche hat mich eine der grausamsten Nachrichten erreicht, die ich je gelesen habe: ein neunjähriger Junge in Frankreich wurde von seinen erwachsenen Geschwistern totgeschlagen, ermutigt von der eigenen Mutter – weil er seine Hausaufgaben nicht machen wollte.

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Kinder brauchen Grenzen?

Kinder brauchen Grenzen?

„Nein! Ich will das nicht!“ Kinder beherrschen es meistens hervorragend, uns ihre Grenzen mitzuteilen – direkt und bestimmt, manchmal ziemlich laut. Wann endet diese Fähigkeit eigentlich beim Menschen? Wenn wir oft genug gehört haben: „Man sagt ´ich möchte`, nicht ´ich will´? Wenn das Zeigen unserer Grenzen oft genug ignoriert, belacht oder bestraft wurde?

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